Weltweit nehmen Menschen diesen Tag zum Anlass, einen Moment langsamer zu werden und sich dem zuzuwenden, was im Alltag oft zu kurz kommt. Die Wintersonnenwende erinnert daran, dass selbst eine lange Dunkelheit einen Wendepunkt kennt und neue Kraft hervorbringen kann.
Der Tag geht auf eine Resolution der Vereinten Nationen zurück. Die Generalversammlung hat ihn eingeführt, um die Bedeutung von mentalem Wohlbefinden stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Meditation als eine Praxis zu würdigen, die in vielen Kulturen seit Jahrhunderten gepflegt wird. Die Wahl des Datums unterstreicht die Idee eines Neubeginns, der aus der Stille entsteht.
Meditation wird in vielen Kulturen gepflegt und verbindet Menschen, ohne dass sie sich kennen müssen. Sie unterstützt dabei, Abstand zu gewinnen und wieder bei sich anzukommen. Viele Gruppen nutzen diesen Anlass, um in Stille zusammenzukommen, bewusst zu atmen und ein Zeichen für Frieden und seelisches Wohlbefinden zu setzen.
Der Internationale Meditationstag lädt dazu ein, die eigene Praxis weiterzuführen oder vielleicht zum ersten Mal auszuprobieren. Er macht bewusst, wie wohltuend es sein kann, sich selbst ein wenig Zeit zu schenken.

